Schriftgrösse: Grösser(+) Kleiner(-)

www.karl-schlecht.de
      |  Karl Schlecht  |  Werte  |  Die 5 Fragen probe

Die 5-Fragen-Probe

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken

Rotarische Ideale und die 5 Fragen Probe (entstanden aus der rotarischen 4-Fragen-Probe; eine Beschreibung zur Geschichte derselben finden Sie in SM 121129)

5-Fragen-Probe - bitte klicken Sie hier zum Ansehen der Folie

Link auf die Webseite des Rotary Clubs Stuttgart-Flughafen/Messe

(Text aus Veröff. Rotarier 9907von Rotarier Prof. Dr. Michael Martinek, R. C. Saarbrücken - St. Johann).

 

Seit 2008 bedrucken wir nach 20 Jahren Weltethos-Förderung die Rückseite unsere KSG Visitenkarten mit TrustEthos für Vertrauen im leistungsorientierten Business, wie oben dargestellt.

Die vertrauensbildende Weltethos-Idee mit der goldenen Regel rückt dafür eher zweitrangig nach unserer Fünf-Fragen-Probe. Dies, weil im Business die Weltethos-Idee (SM 121126) als eine eher nicht willkommene, neue Spiritualität empfunden wird, was natürlich nicht stimmt.

Unsere Rotary Geschichte beginnt bekanntlich im Jahr 1905. In Chicago, in einem Bürohaus der Unity Building, trafen sich der Rechtsanwalt Paul Harris, der Kohlenhändler Sylvester Schiele, der Konfektionär und Herrenschneider Hiram Shorey sowie der Bergingenieur Gus Loehr.

 

Diese Geschäftsleute und ihre bald schon dreißig weiteren Freunde vereinbarten nicht nur, daß sie sich "rotierend" in ihren Büros in geselliger Runde zu rotary club meetings treffen wollten, sondern prägten auch die Formel.

"He profits most who serves bis fellows best - Wer seinen Freunden dient, gewinnt auch für sich selbst."

So hieß die erste rotarische Maxime, die im Grunde recht ungeschminkt erkennen läßt, daß am Anfang die Idee der gegenseitigem Hilfe stand und bei der das Motto halblaut mitschwingt: Eine Hand wäscht die andere.

Wenn wir uns die heutigen rotarischen Ideale in Erinnerung rufen, darf nicht verschwiegen werden (es wird leider oft verschwiegen), daß die Ziele und Maximen Rotarys nicht immer dieselben waren, sondern sich gewandelt haben.

Erst einige Jahre später wurde die Maxime geändert in

"He profits most who serves best - Wer anderen dient, gewinnt auch für sich selbst."

Wenn hier auch die vormalige Beschränkung auf den Kreis der eigenen Freunde fallengelassen wurde, blieb doch noch der Geschmack einer gewissen Eigennützigkeit des Dienens. Das änderte sich erst 1911, als der Wahlspruch geprägt wurde in

"Service, not self", später geändert in "Service above self - Dienen geht über den eigenen Vorteil."

Damit erst wurde der Durchbruch zur heutigen rotarischen Ethik erzielt. Seit 1933 sind für das Denken, das Reden und das Handeln des Rotariers die vier Leitsätze in Frageform maßgeblich, die heute als die Vier-Fragen-Probe jedem Rotarier geläufig sind:

Ist dies die Wahrheit? Bin ich wahrhaftig, integer?

Bin ich ehrlich - aufrichtig - offen?

Ist es fair für alle Beteiligten?

Wird es Freundschaft und Goodwill fördern?

Wird es dem Wohl aller Beteiligten dienen?

Auf dieser Basis hat Rotary sein Reich aufgebaut.

Bitte lesen Sie die SM 121129, wenn Sie mehr zu diesem Thema wissen möchten.

Trustethos mit 88

Seite drucken Seite als PDF