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InVentus

InVentus – Paradox? widersinnig,  so wie das besegelte Segelflugzeug?

 

….oder ein Wunder? Das Undenkbare zu versuchen! Fährt da wirklich ein Auto mit Windkraft auch direkt gegen den Wind
Endlich also ein Auto das ohne Benzin fährt. Und das noch mit einen NEGATIVEN CW Wert – niedriger als der beste Rennwagen! 

Unsere SWE Forscher schafften es zum Abschluss der zehn Stiftungsjahre unseres Lehrstuhles.

Hinter „paradox“ verbirgt sich ja manchmal eine Wahrheit, die man aufs Erste nicht begreift. Aber es stimmt!

 

Als Förderer von Projekten zur Innovation im Ingenieursbereich ist es der KSG ein Anliegen, das Bewusstsein zur ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit zu stärken. Hierbei ist es wichtig die verschiedenen Teile der Gesellschaft anzusprechen und aufeinander Aufmerksam zu machen. Während die wissenschaftliche Forschung und die Ausbildung junger Ingenieure bereits durch die Universitäten eine Verknüpfung haben, lässt sich die breite Gesellschaft besonders durch Leuchtturmprojekte mit einer prägnanten Außenwirkung erreichen. Durch die Förderung solcher Projekte, die zum Weiterdenken anregen, unterstützt die KSG dieses Ziel.

Ein solches Projekt, um das Bewusstsein einer umweltverträglichen Technologie zu stärken, ist das studentische Projekt InVentus an der Universität Stuttgart. Angegliedert an den, durch die KSG initiierten, Stiftungslehrstuhl für Windenergie (SWE), entwickelt das studentische Team ein windbetriebenes Fahrzeug. Paradoxerweise ist es hierbei das Ziel, den Wind zu nutzen um möglichst schnell direkt gegen den Wind zu fahren. Dies ist bei der traditionellen Methode des Segelns nur durch Kreuzen möglich. Um die Fahrt dennoch zu ermöglichen wurde auf dem Fahrzeug eine Kleinwindkraftanlage aufgebaut, die alle zum Fahren erforderliche Energie während der Fahrt gewinnt, ohne sie zwischen zu speichern.

Durch diesen Aufbau entsteht ein Fahrzeug, welches in seinem Aussehen und seinen Fähigkeiten herausragend ist. Im Rahmen der Entwicklung des Fahrzeuges lernen die beteiligten Studenten ihre im Studium erlernten Fähigkeiten sinnvoll zu verknüpfen und deren Bedeutung zu verstehen.

Aufgrund der Komplexität des Fahrzeuges sind die Konstruktion von z.B. Rotor und Fahrwerk verbunden, so dass bei der Auslegung immer der Gesamtzusammenhang im Blick behalten werden muss.

Durch die Teilnahme am alljährlichen Aeolus Race tauschen sich die Studenten hierbei regelmäßig mit der internationalen Forschung aus und stellen sich dem direkten Vergleich. Bereits im Jahr nach der Gründung konnte InVentus 2008 den Weltmeistertitel holen und erreichte im aktuellen Rennen 2013 den 2. Platz.

Neben diesem Aspekt der Lehre, zeigt das InVentus-Team sein paradox anmutendes Fahrzeug als Zeugnis für sportlich – wissenschaftlichen Wettbewerb regelmäßig bei Veranstaltungen in den Medien und Öffentlichkeit dass mit klugen Köpfen und Beharrlichkeit zum Ziel nichts unmöglich ist.

Die erkannten Potentiale zur Weiterentwicklung zum Modell „Paradox 2“ fördert die KSG das Projekt InVentus mit einer Spende von 10.000€.

Weiterführende Informationen und Bildmaterial über das Projekt finden Sie über Facebook, sowie Videos auf YouTube.

 

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