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documenta 14 – Besuchergerechte Kulturvermittlung

Kuratoren sind die „Macher“ von Ausstellungen. Da sie aber vor allem die fachlichen Inhalte im Blick haben, wird bei der Planung von Ausstellungen eine besuchergerechte Vermittlung oft zu spät berücksichtigt. Zumeist ist eine Ausstellung sogar abschließend kuratiert, bevor Museumspädagogen hinzugezogen werden. Dies hat zur Folge, dass die Ausstellungsziele viele Besucher gar nicht erreichen.

Die Karl Schlecht Stiftung hat aus diesem Grund dafür gesorgt, dass das Kuratorenteam der documenta 14 um einen Kulturvermittler ergänzt wird. Die Kulturvermittler sind den Kuratoren gleichgestellt und von Anfang an in die Ausstellungsplanung involviert, um die Besucherperspektive tief in das Ausstellungskonzept zu verankern.

Der künstlerische Leiter der documenta 14, Adam Szymczyk, hat die Ausstellungsvorbereitung absichtlich als Prozess angelegt, bei der das Konzept im Dialog von Künstlern und Kuratoren schrittweise entwickelt wird. Durch die zusätzlichen „Vermittlungskuratoren“ sollen nicht nur die inhaltlichen und künstlerischen Anliegen für alle Besucher (alters-, bildungs-, kulturübergreifend) verständlich werden. Auch den Prozess selbst, der zum Konzept der documenta 14 geführt hat, sollen die Besucher nacherleben können.

Zur Website der documenta 14

 

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