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Karl Schlecht über WEIT in Kürze:

"Seit vielen Jahren ist es mir ein großes inneres Anliegen, das Weltethos-Gedankengut für das tägliche Miteinander in guten Firmen bewusst und vertrauensbildend wirksam zu machen. Das hat seit 1998  dazu geführt, dass dafür die Karl Schlecht Stiftung KSG heute wohl als aktivste Förderung in der deutschsprachigen Business-Ethics-Forschung auftritt. Dabei strebt sie nach einer spürbaren  Qualifizierung der ethischen,  werteorientiert menschlich biophilen  Qualität betrieblichen Handelns mit erfolgsorientierter Führung in Zeiten der Globalisierung. Damit wollen wir im Sinne des „Suchens und Förderns des Guten schlechthin“ einen Beitrag leisten für friedliche, allen Stakeholdern dienende nachhaltige Entwicklung beim ständigen Streben jedes Einzelnen, im harten globalen Wettbewerb immer besser zu werden". (SM 121126:) sollen im Folgenden aus Stifter - KSG- Sicht die Intention und Vorstellung zum WE-Institut an der UNI Tübingen aufgezeigt werden.

 

 

Wirtschafts-Weltethos-Institut Tübingen (WEIT)

 

 

Jahresbericht 2014 des WEIT

 

Das formal so genannte Wirtschafts-Weltethos- Institut an der Universität Tübingen (WEIT) wurde im Mai 2011 auf Initiative von Karl Schlecht  mit der als legalem Träger wirkenden  Stiftung Weltethos Tuebingen (SWT) gegründet und hat zum Sommersemester 2012 seinen Betrieb aufgenommen. Gestiftet und auf Dauer finanziert mit 1 Million EURO jährlich wird das Institut von der Karl-Schlecht-Stiftung KSG. Weil unser Fokus ausschließlich auf hohes Arbeitsethos in der Wirtschaft und Industrie zielt,  benutzen wir seitens der KSG den Arbeitstitel  Wirtschafts-Weltethos-Institut Tübingen (Kürzel unverändert = WEIT)

Zweck des Weltethos-Instituts ist nach seiner Satzung die Grundlagenforschung und Lehre zur wissenschaftlichen Fundierung der Idee eines auf der Weltethos-Idee (*) gründenden Ethos für die globale Wirtschaft. Ziel dessen ist, dass Menschen im harten und uns allen dienenden globalen Wettbewerb erfolgreich bestehen im Sinne des Stifter-Mottos:

 

Sich freuen beim Dienen, Bessern, Werte schaffen zum Wohle aller.

 

In dieser nachhaltigen Bildungs-Investition  der KSG für Ethik im Business als wichtigem Teil unseres globalen und friedlichen Miteinanders sollen mit inhaltlichem Schwerpunkt des WEIT die Führungskräfte befähigt werden, bei ihren Firmenangehörigen ethische cken für gute Unternehmenskultur (*) schließen zu helfen. Diese Bildungs-Lücken werden heutzutage immer beklagenswerter, weil unsere Jugend in der Kinderstube, Kindergarten und Schulen nicht mehr das menschlich gute Rüstzeug für bereichernde Lebensführung, gutes Miteinander, Gemeinschaftssinn und Charakterbildung mitbekommt. Ohne solche Bildung ist Werte-Orientierung unmöglich.

 

Programmatische Ausgangsbasis ist das mit Experten aus der Wirtschaft und Ethikern in der SWT erarbeitete Manifest »Globales Wirtschaftsethos Konsequenzen für die Weltwirtschaft«. Dieses gründet universal als quasi Ur-Ethik auf der 2500 Jahre alten und allen Religionen gemeinsamen GOLDENEN REGEL von Konfuzius.(*)

In dem als sogenanntes AN- Institut der UNI Tübingen gestaltete WEIT wurde eine Professur für Ethos im Business (vormals "Professur für Globales Wirtschaftsethos") eingerichtet, für die der Philosoph Prof. Dr. Claus Dierksmeier gewonnen werden konnte. Als Leiter des Instituts verfolgt er mit seinem Team das Ziel, die Idee des Ethos vor allem in der Wirtschaft zu erklären und zu verbreiten und daraus die Lehre für künftige Führungskräfte an der UNI Tübingen praxisorientiert abzuleiten. Vom Stifter ist vorgesehen, dieses auf hohes Arbeitsethos ausgerichtete Forschungs- und Lehrangebot später zu erweitern und mit den von ihm angelegten Instituten anderer Hochschulen synergetisch zu verbinden.

 

Weiter möchte das WEIT innovative und aus Praxiserfahrungen entwickelte Beiträge zum Lehrangebot der Universität Tübingen leisten mit dafür relevanten und förderlichen Studiengängen, Veranstaltungen der wissenschaftlichen und allgemeinen Weiterbildung sowie im Studium Generale.

 

 

Das Wirtschafts-Weltethos-Institut arbeitet international: Es vernetzt sich mit Wissenschaftlern, Instituten, Organisationen und Initiativgruppen weltweit, insbesondere mit dem seit 30. Oktober 2012 gegründeten Wirtschaftsethos-Institut Beijing an der BEIDA in China. Zudem forschen und lehren internationale Gastwissenschaftler am Institut.

 

http://www.weltethos-institut.org/index.php?id=3
Ausführlicher in SM 130101 WEIT (Originaltext im Weltethos-Handbuch)

 

(*)


Die GOLDENEN REGEL von Konfuzius entspricht dem ethischen Kern aller großen Religionen, auf denen die westliche und östliche Kultur beruht, also auch neben den Lehren des Konfuzius die von  Laotse, Buddha, den Propheten und Jesu. In unserer heutigen "global village"  interessieren wir uns bei der Weltethos Idee für das Bewusst werden der gleichen menschlichen UR-Anliegen als Realität hinter den religiösen Doktrinen und den leider oft sich entgegen gesetzten menschlichen Haltungen - sogar innerhalb gleicher Religion mit allgegenwärtigen Kriegen.


Hier Bewusstsein zu schaffen ist also die dem Wesen nach gleiche menschliche Realität, welche in Lehren Konfuzius, Buddhas, Jesajahs, Christi, Sokrates oder Spinozas gefunden und von Prof. Hans Küng aufs Neue 
wissenschaftlich erforscht wurde.

Deshalb unsere KSG-Vision: Weltethos EINT das Denken unserer global tätigen Firmenangehörigen trotz ihrer vordergründig unterschiedlichen Weltanschauungen und soll daher Vertrauen schaffen mit Streben nach Wahrheit, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Liebe (im Sinne "Die Kunst des Liebens" von Erich Fromm).

 

WEIT-Praxistransfer

im Sinne des Stifters

Führungskräfte in Unternehmen sollen sich künftig die, von der KSG geförderte, wirtschaftsorientierte Weltethos–Idee zu Eigen machen, um jene WE-spezifischen -sprich interreligiös und interkulturell akzeptierten- Werte auch im Berufsleben vertrauensbildend anwenden. Zweck ist, diese Werte in der Unternehmens-Kultur für die Angehörigen und Kunden wirksam zu machen. Dazu muss die richtige Sprache und müssen die richtigen Werkzeuge entwickelt werden, um dieses Ethos nachhaltig an die Firmenangehörigen vermitteln zu können.

Aufgabe der Weltethos Institute ist es Vermittler sowie Mittel und Wege zu suchen und zu finden, um bei Führungskräften die Weltethos-Idee bekannt sowie bewusst zu machen, so dass diese sie verinnerlichen, die Sprache beherrschen lernen und sie vermitteln können. Darüber hinaus soll auf diese Weise das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit des einzelnen Arbeitnehmer gesteigert werden, welche zum einen als Basis für die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Unternehmens, zum anderen als Triebfeder des Einzelnen besser zu werden und in Führungsverantwortung richtig entscheiden zu treffen gilt.

Was Kirchen, Religionen und Familien heute -im Sinne von Charakterbildung und Werte-Orientierung- immer weniger den jungen Menschen vermitteln können, muss künftig im Berufsleben durch entsprechendes wirken der Führungskräfte ersetzt und auch im Alltags- Geschehen bewusst gemacht werden. Dies ist als Teil eines lebenslangen Lernens und persönlichen Gewinnens zu verstehen, was in guten Firmen geförderte wird. Es ist zu begreifen im Sinne einer Investition in die persönliche Bildung, in das Vertrauen und die erlebte Wertschätzung beim Nächsten, dem „Kunden“, innerhalb und außerhalb der Unternehmen.

Das Weltethos Institut (WEIT) soll dafür im täglichen beruflichen Miteinander, beim Kunden und aus unternehmerischen Praxis Erfahrungen lernen. Dort -nicht im Studierzimmer- muss an Fallbeispielen zielgerichtet wissenschaftlich geforscht werden, für die Qualifizierung ihrer universitären Lehre. Nur so erhalten die Studierenden -im obigem Sinne der Stiftung- ein edles Rüstzeug für ihre spätere Führungs- Verantwortung - im dann bereicherten Berufsleben.

Erste Maßnahmen eines Praxistransfers

  1. Veranstaltungsreihen:  WEIT – Manager Dialog
  2. Publikationen:               Artikel in der Wirtschaftspresse
  3. Beratungsprojekte        Coaching & Consulting

 

WD 121221:fileadmin/daten/stiftungen/KSG/pdf/WD_121221_WEIT_Homepagetext-130301.pdf (WEIT)

 

Weltethos-Ambassador

Als Ambassador für die Weltethos-Idee im Namen der Karl Schlecht Stiftung fungiert seit 2016 Dr. Jonathan Keir, Postdoctoral Research Fellow des WEIT.

Siehe hierzu auch die WD 150419: Weltethos-Ambassador

 



Der Gründung des Weltethos-Instituts Tübingen (WEIT) liegen die sieben Leitgedanken (SM 130130 Ethic Guidelines D) zugrunde, welche als geistiges Fundament für die Satzung[1] und Geschäftsordnung des Instituts dienen sollen.

Diese Leitgedanken wurden vom Stifter in der Gründungserklärung (SM 121004 / WD 110204) aufgestellt. Auskunft über die Gründung und inhaltliche Ausrichtung des Instituts aus der Perspektive von Hans Küng bzw. der Weltethos-Stiftung SWT gibt das Handbuch Weltethos (WD 130101).

Vor diesem Hintergrund und im Sinne einer Weiterentwicklung der Gedanken des Stifters zum Thema: „Was ist für uns die Weltethos-Idee“

5-Fragen-Probe

Wertekatalog aus Triade

7 Leitgedanken

WEIT-Cophy Sheet

 

Student HUB beim WEIT

Freiraum - Ideenwerkstatt - Netzwerk

... für selbstbestimmtes und selbstorganisiertes Lernen, um die Welt sozialer, glerechter, nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten.

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